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Stellenanzeigen des Zweckverbandes Obere Bille


Publikumsverkehr in den Verwaltungsräumen


Erweiterung der Kläranlage Trittau fertig gestellt

Rund 2,2 Mio. Liter Abwasser fließen jeden Tag zur zentrale Kläranlage Trittau, die nicht nur das Abwasser der Gemeinde Trittau, sondern auch die Abwässer aus den Amtsgemeinden Grande, Grönwohld, Hamfelde, Lütjensee sowie aus der Gemeinde Kuddewörde reinigt. Nach einem Jahr Bauzeit wurde die Erweiterung der Kläranlage um ein drittes Belebungsbecken fertig gestellt. 

Auf der Kläranlage des Zweckverbandes Obere Bille wird das Abwasser in mehreren Reinigungsschritten aufwändig gereinigt, bevor es wieder in die Bille und damit in den natürlichen Wasserkreislauf eingeleitet wird. Als erstes werden über eine Rechenanlage die groben Inhaltsstoffe wie Toilettenpapier entfernt. Im Sandfang setzt sich der Sand ab und Fette werden abgeschöpft. Die Vorklärung dient der Entfernung von feinen Schlammpartikeln. Zentrales Element der Kläranlage ist die Belebungsstufe. Hier wird in großen Becken Druckluft in das vorgereinigte Abwasser geblasen, damit die im Abwasser enthaltenen Mikroorganismen genügend Sauerstoff haben, um die organischen Inhaltsstoffe des Abwassers und die Nährstoffe biologisch abzubauen. In der Nachklärung werden die Bakterien dann abgetrennt und wieder in das Belebungsbecken zurückgepumpt. Zurück bleibt das gereinigte Abwasser.

Die Belebungsstufe der Kläranlage Trittau umfasste bislang zwei Becken mit einem Gesamtvolumen von 2.720 Kubikmetern. Aufgrund des stetigen Einwohnerzuwachses im Verbandsgebiet musst ein drittes Belebungsbecken mit einem zusätzlichen Volumen von 1.340 Kubikmetern gebaut werden.

Diplom-Ingenieur Klaus Krieger, Geschäftsführer des Zweckverbandes Obere Bille, erläutert die umfangreichen Baumaßnahmen: Zunächst wurde ab August 2020 auf der Erweiterungsfläche ein Spundwandverbau eingebracht und die Baugrube ausgehoben. Nachfolgend wurde das Fundament des Beckens hergestellt, dass aufgrund des schwierigen Baugrundes auf 30 Betonpfählen ruht. Innerhalb des Baugrubenverbaus wurde dann das eigentliche Betonbecken für die Erweiterung der Belebungsstufe erstellt und die umfangreiche technische Ausrüstung eingebaut. Nachfolgend wurden auch die beiden vorhandenen Belebungsbecken außer Betrieb genommen und so umgebaut, dass auch diese Becken eine optimale Reinigungsleistung erbringen.

Die Erweiterung der Kläranlage konnte nach einem Jahr Bauzeit erfolgreich abgeschlossen werden. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die Erweiterung der Kläranlage auf rund 2,3 Mio. Euro. Damit leistet der Zweckverband Obere Bille einen wichtigen Beitrag zum Gewässerschutz und zur nachhaltigen Entsorgungssicherheit der angeschlossenen Gemeinden im Amt Trittau.

Die feierliche Inbetriebnahme der erweiterten Kläranlage Trittau erfolgt am 11. August im Beisein der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden sowie der am Bau beteiligten Baufirmen, Planer und Mitarbeiter.


Sicherstellung von hygienisch reinem Trinkwasser auch nach einer Betriebsunterbrechung aufgrund der Coronavirus-Pandemie!

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurden nahezu alle öffentlichen Einrichtungen (Schulen, Kitas, Behörden), Hotels, Gaststätten, Einkaufszentren, Veranstaltungsstätten und Ferienwohnungen nur wenig genutzt oder komplett geschlossen. Dies kann negative Auswirkungen auf die Trinkwasserqualität in diesen Gebäuden haben!

 

Hier finden Sie unsere Kundeninformation zum o. a. Thema.


Pressemitteilung

 

Hinweis zur Coronaviruskrise

 

Verstopfungen im Abwassersystem

Klopapiermangel führt zu verstopften Rohren

 

Weil viele Haushalte in der Coronakrise Klopapier hamstern, behelfen sich manche Menschen verstärkt mit anderen Tüchern - und stellen damit das Abwassersystem vor gewaltige Probleme.

Seit dem Beginn der Coronakrise registrieren Entsorgungsunternehmen in vielen Kommunen immer häufiger verstopfte Abwassersysteme, weil die Menschen vermehrt Dinge in die Toilette werfen, die dort nichts zu suchen haben: Desinfektionstücher für Oberflächen, Feuchttücher, Servietten, Kosmetik- und Küchentücher, u. a.

In Küchenrollen und Taschentüchern werden sogenannte Nassfestmittel auf Basis von biologisch schwer abbaubaren Polyamid-Epichlorhydrinharzen eingesetzt. Sie sorgen dafür, dass diese im Gegensatz zu Toilettenpapier nicht einfach bei der Abwasserbehandlung zerfallen.

"Diese Produkte überstehen sogar problemlos einen Waschgang in der Waschmaschine", heißt es beim Umweltbundesamt. Noch problematischer sind Feuchttücher, die aus synthetischen oder natürlichen Textilfasern bestehen. Sie sind wegen ihres Materials und ihrer reißfesten Struktur unkaputtbar. "Papiertaschentücher, Küchenrollen und Vliestücher sind aus unserer Sicht kein geeigneter Ersatz für Toilettenpapier", lautet das Fazit des Umweltbundesamtes.

Dass sie sich in der Toilette problemlos herunterspülen lassen, täuscht über die Probleme hinweg, die Küchenpapiere, Feuchttücher und anderes den Abwasserbetrieben machen. In deren Pumpwerken sammeln sich so viele von den Tüchern, dass sie ganze Anlagen lahmlegen und dadurch zum Fall für den Entstörungsdienst werden.

Da auch der Zweckverband Obere Bille im Zuge der Coronakrise das Personal reduziert hat, um Reservepools aufzubauen, sollte es auf der Hand liegen, dass das Letzte, was man dort  nun benötigt, unnötige Reinigungseinsätze sind.

In Toiletten gehört nur Toilettenpapier! Küchenpapier und Feuchttücher sollen nach Verwendung im Hausmüll entsorgt werden. Dadurch werden die Abwasserkanäle und die Pumpwerke erheblich entlastet.

 

Hier finden Sie unseren Infoflyer zum o. a. Thema.

 


Klimaschutz beim ZV Obere Bille

Kläranlagen sind die größten Energieverbraucher der kommunalen Infrastruktur. Durchschnittlich entstehen hier rd. 20% des kommunalen Strombedarfs, so dass gute Ansatzpunkte für Energieeinsparungen und den Einsatz erneuerbarer Energien gegeben sind.

Im Rahmen der Klimaschutzinitiative des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktor-sicherheit (BMU), hat der Zweckverband OBERE BILLE im Jahr 2014 ein Klimaschutz-Teilkonzept „Klimafreundliche Abwasserbehandlung“ für die zentrale Kläranlage in Trittau erstellt. Ziel war es dabei, eine Entscheidungsgrundlage und ein strategisches Planungsinstrument zu entwickeln, mit denen die Treibhausgasemissionen und Energiekosten dauerhaft gesenkt werden können. Die Prozessstruktur und Energieeffizienz der Kläranlage Trittau wurden detailliert geprüft und Maßnahmen zur Optimierung und Energieeffizienzsteigerung entworfen.

 

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Klimaschutz-Teilkonzepts finden Sie hier; für weitere Fragen sprechen Sie uns auch gern direkt gern an.

 


Wasserzählerwechsel nach dem Eichgesetz

WasserzählerWir möchten alle Kunden darauf hinweisen, dass zurzeit die Mitarbeiter des WBV Stormarn'sche Schweiz (in den Gemeinden Grönwohld und Lütjensee) und die Firma Jöckel (Jöckel Sanitär- und Heizungstechnik GmbH in den Gemeinden Grande, Großensee und Trittau) unterwegs sind und in einigen Haushalten den turnusmäßigen Wasserzählerwechsel durchführen.

Der Wechsel betrifft den Hauptwasserzähler, der den Übergang von der Trinkwasserhausanschlussleitung zur Hausinstallation darstellt. Nicht zu verwechseln mit einem Nebenwasserzähler. Der Wasserzählerwechsel wird regelmäßig alle 6 Jahre durchgeführt und ist notwendig, da die Eichfrist gemäß Bundeseichgesetz nach 6 Jahren abgelaufen ist. Dieser Wechsel ist im Gegensatz zu dem Wechsel eines Nebenzählers kostenfrei.

Wir bitten Sie, unseren Mitarbeitern oder der beauftragten Installateurfirma den Zutritt zu dem Zähler gem. geltender Wasserversorgungssatzung zu gestatten. Der jeweilige Mitarbeiter wird sich bei Ihnen mit einem entsprechenden Ausweis bzw. Schreiben des Zweckverbandes legitimieren.


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